Berühmt wurde Kurt Weill durch die "Dreigroschenoper". 1933 musste der Komponist Deutschland
verlassen. Er emigrierte schließlich in die USA und konnte hier bald Erfolge am Broadway feiern. Aus dieser Zeit stammt "Down in the valley", eine Oper auf Basis eines amerikanischen
Volksliedes. Brack Weaver, zum Tod verurteilt, bricht aus dem Gefängnis aus, um seine Geliebte Jenny ein letztes Mal zu sehen. Gemeinsam blicken sie zurück und durchleben erneut die Geschichte ihrer
Liebe: Vom ersten Kennenlernen beim Kirchgang bis hin zum schicksalhaften Tanzabend, wo es zum Streit mit dem Nebenbuhler kam. Weills unverwechselbarer Songstil und die folkloristisch geprägten
Melodien gehen in dieser Oper eine hinreißende Symbiose ein. Im ersten Teil des Abends gibt es eine szenische Revue: Eine spannende Reise von Weills deutscher in seine amerikanische Zeit.